Das "Glaszeitalter": Die Grenzen der Realität weiten | Das "Glaszeitalter" | Innovation | Corning.com

We use cookies to ensure the best experience on our website.
View Cookie Policy
_self
Accept Cookie Policy
Change My Settings
ESSENTIAL COOKIES
Required for the site to function.
PREFERENCE AND ANALYTICS COOKIES
Augment your site experience.
SOCIAL AND MARKETING COOKIES
Lets Corning work with partners to enable social features and marketing messages.
ALWAYS ON
ON
OFF

Diese Seite wird am besten mithilfe der neuesten Version von Google Chrome oder Mozilla Firefox angezeigt.

Close[x]
Glaswissenschaft

Glaswissenschaft

Glaswissenschaft

Das "Glaszeitalter": Die Grenzen der Realität weiten

Das Glaszeitalter: Die Realität erweiten

Gibt es Grenzen für das, was Glas zu leisten vermag? Manche würden diese Frage bejahen, doch im Glaszeitalter fordern wir Sie heraus, die Wahrheit über Glas zu erkunden. Sie werden erstaunt darüber sein, was Glas alles leisten kann. 

Glas ist außergewöhnlich

Das erste, was Menschen einfällt, wenn sie an Glas denken, sind einfache Dinge, wie Fenster oder Trinkgläser. Allerdings kann ein einziges dem Glas hinzugefügtes Element dessen Eigenschaften grundlegend verändern. Durch Manipulation der Zusammensetzung auf molekularer Ebene wird Glas so robust, dass es sich als Fenster von Raumfähren eignet und dem Wiedereintritt in die Atmosphäre mit einer Geschwindigkeit von 25.000 km/h standhält. Es ist klar genug, um 10 Billionen Informationsbits pro Sekunde zu transportieren und makellos genug, um in LCD-Fernsehern mit einer Auflösung von 3 Mio. Pixeln eingesetzt zu werden. Glas ist alles außer einfach. 

Glas ist eine Werkstofffamilie

Keine zwei Glaszusammensetzungen sind identisch. Durch Manipulation der Glaszusammensetzung kann Glas leicht, flexibel, langlebig, sogar kratzfest werden. Glas ist eine Werkstofffamilie, die für spezielle Zwecke oder Anwendungen genutzt werden kann. 

Glas ist leicht, dünn und robust

Glas kann so schlank wie ein Geldschein sein und ist folglich sehr leicht und dünn. Wissenschaftler haben allerdings bewiesen, dass selbst dünnes Glas langlebig und widerstandsfähig gegenüber Schäden sein kann. Große gehärtete Glasplatten, die dünner als 1 mm sind, sind robust genug, um der Einwirkung eines mit fast 100 km/h geworfenen Baseballs standzuhalten.

Selbst ohne chemische Stärkung ist Glas ziemlich widerstandsfähig. Seine theoretische Stärke ist 10 Gigapascal. Zur Illustration: Das Gewicht von rund 10.000 Elefanten ist notwendig, um ein Gigapascal zu produzieren. Anders ausgedrückt: Glas hält stand. 

Glas ist biegsam

Das meiste Glas lässt sich nicht bieten, aber verschiedene Glasinnovationen sind mittlerweile biegsam. Gewisse optische Glasfaserprodukte können ohne Signalverlust stark gebogen oder um Objekte gewunden werden, ohne dass es Einbußen gibt und das Licht nicht mehr so hell und eben scheint. Eine weitere Innovation ist ultraschlankes Glas, das sich wie Papier aufrollen und wie Draht biegen lässt. 

Glas ist langlebig

Einige der ältesten Objekte der Welt sind Glaspartikel. Die Astronauten der Apollo fanden seinerzeit auf dem Mondboden Glasspieße, die Milliarden Jahre alt waren. Mit ein Grund, warum Glas so langlebig ist, ist sicherlich dessen langfristige Stabilität. Glaswissenschaftler haben berechnet, dass es 20 Billionen Mal das Erdalter bräuchte, um eine sichtbare Veränderung in der Dicke eines Glasfensters beobachten zu können.