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Inspiration

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Wenn Kunst und Wissenschaft zusammentreffen

Ein Musiker hat soeben einen neuen Akkord entdeckt. 

So fühlt sich Albert Paley, wenn er mit Spezialglas arbeitet. Paley, an amerikanischer Bildhauer, arbeitet vornehmlich mit Metall und hat in mehr als 40 Jahren viele Werke geschaffen, darunter große Stücke, wie die Bögen für die Renwick Gallery der Smithsonian Institution in Washington, D.C. Aktuell ist er Artist in Residence am Corning Museum of Glass (CMoG), wo er zwei spezielle Glastypen von Corning Incorporated in seine Arbeit mit Metallen einfließen lässt. 

Spezialglas eröffnet eine Dimension, die ich noch nicht erkundet habe“, so Paley

Mehr als 15 Jahre lang hat Paley Glas und Metall in seinen Skulpturen verarbeitet. Seine aktuelle Arbeit am Museum ist allerdings anders. Paley führt aus, dass wenn Metall und Glas miteinander verbunden würden, das Metall häufig Glas, dargestellt als Gefäß, fasse und „Glas eher ein sekundärer Werkstoff“ sei.

„Ich habe immer bewusst vermieden, Hierarchien zu schaffen“, erklärt der Künstler. „Stattdessen ziele ich auf eine Synergie ab, bei der ein Werkstoff Ausdruck des anderen ist.“

Paley hält auch im Museum an seinem Ansatz fest, erfährt aber einen Vorteil: Mit Spezialglas kann Glas Metall fassen.

„Das Metall physisch in Glas zu integrieren schafft einen zusätzlichen Dialog der Transparenz, Optik und Reflexion“. 

Payle ist der erste Künstler in diesem Programm, das eine Kooperation zwischen CMoG und Corning ist und Künstler darin unterstützt, Spezialglaswerkstoffe anzupassen, um neue Werke zu schaffen.

 „Das Verfahren am Anfang der wissenschaftlichen Entdeckung ist dem ästhetischen Verfahren, das Künstler nutzen, sehr ähnlich“, so Glen Cook, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Corning und ab Januar leitender Wissenschaftler am CMoG. „Beide machen genaue Beobachtungen und führen neue Experimente durch, bevor sie die Synthesestufe erreichen.“

Corning hat mehr als 150 Spezialglasrezepturen entwickelt und patentiert und bietet dem Künstler Zugriff auf Spezialglas und stellt den Kontakt mit Mitarbeitern her, die im Bereich der Glasrezeptur über technisches Know-how verfügen.

„Wir haben uns Innovationen und Experimenten mit Glas verschrieben und blicken zurück auf eine lange Zusammenarbeit mit Künstlern“, führt David Morse, Executive Vice President und CTO bei Corning aus. „Wir freuen uns, diese Tradition fortzuführen und sind gespannt darauf, wie Künstler diese Spezialwerkstoffe einsetzen werden; vielleicht können sie unser Wissen über die Möglichkeiten und Anpassungsfähigkeit dieser Werkstoffe noch erhöhen.“

CMoG bietet Künstlern u.a. Zugriff auf Glasherstellungsanlagen und die Bibliothek. Die dort tätigen Künstler werden eng mit den Glasherstellern, Kuratoren und anderen Mitarbeitern kooperieren, um den historischen und künstlerischen Kontext von Glas besser zu verstehen.

„Albert Payle ist der ideale erste Künstler für das Residency-Programm, da er sich auf Werkstoffe und Formen konzentriert“, sagt Karol Wight, Executive Director a CMoG.

Die meisten Metallformen von Payle behandeln das Thema Komplexität. Ob sich nun eine geometrische Form neben einer organischen Form befindet oder eine hohle neben einer linearen: Er arbeite regelmäßig mit Kontrasten, so Payle. Deshalb gefällt ihm auch die Integration von Glas und Metall so sehr. Ein weiterer Grund dafür ist, dass die zwei Werkstoffe zwar unterschiedlich seien, aber beide ihre Form aus der Wärme gewinnen.

Payle wird vornehmlich Borosilikatglass verarbeiten, das sich mit Metalllegierungen gut verbinden lässt. Er wird auch hochreines Quarzglas erkunden, das mit einem Brenner geformt und verbunden werden kann, ähnlich wie Metall.