3D Glas – Damit nehmen Dinge ganz neue Formen an | Das "Glaszeitalter" | Innovation | Corning.com

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3D Glas – Damit nehmen Dinge ganz neue Formen an

3D Glas – Damit nehmen Dinge ganz neue Formen an

Abdeckungen aus Glas revolutionieren viele Dinge.

Brillante Smartphone-Bilder, die einst durch einen engen Rahmen begrenzt wurden, bieten Ihnen dank der Wölbung von Displays eine neuartige visuelle Erfahrung. Mit Glas überzogene Armaturenbretter sind sanft geschwungen und bieten dort, wo sich früher nur Kunststoff befand, Platz für robuste, interaktive Displays.

Diese dreidimensionalen Glasanwendungen und viele mehr – einige sind bereits käuflich erhältlich, andere befinden sich noch in der Konzeptionsphase – schaffen neue Möglichkeiten für Glas im Alltag.

Traditionelles Kalknatronglas wird aber schon seit Jahrzehnten dreidimensional geformt, möchten Sie jetzt vielleicht einwerfen und zeigen zum Beweis auf Ihre Auflaufform. Warum ist es so ungewöhnlich, dass Abdeckglas für Elektronik nicht mehr flach ist, sondern 3D?

Dies hat mit den Fortschritten im Bereich des Glasschmelzens und der Formtechnologien zu tun – und mit der extremen Präzision, mit der Glashersteller Hightech-Glas formen können und gleichzeitig Kundenanforderungen an die Ästhetik und Leistung erfüllen können. 

Das ist keine einfache Aufgabe.

Nehmen wir z.B. Corning® Gorilla® Glass. Das robuste Abdeckglas wurde mittlerweile in mehr als 3 Mrd. Elektronikgeräten eingesetzt und erhält Einzug in der Architektur, im Automobilbereich und Einzelhandel und anderen Märkten. Das Flachglas wurde schnell aufgrund der makellosen, kratzfesten und widerstandsfähigen Oberfläche bekannt.

Die patentgeschützte Glaszusammensetzung weist einen fast 200°C höheren Erweichungspunkt als gewöhnliches Kalknatronglas auf. Zudem ist es aufgrund des Ionenaustauschverfahrens reaktiv und somit robust. Beide Attribute, die für das Aussehen und die Leistung von Abdeckglas zentral sind, könnten es anfällig machen für chemische Reaktionen während des Formverfahrens. Dies wiederum könnte die Oberflächenqualität gefährden.

Eine weitere Herausforderung sind die extrem präzisen Messspezifikationen für die moderne Elektronik. Das Formverfahren darf im Rahmen der Massenproduktion keine Größenveränderungen aufweisen, die größer als die Dicke eines Blatt Papiers sind.

Experten begegnen diesen Herausforderungen an zwei Fronten – erstens mit qualitativ hochwertigem Glas und zweitens mit den neuesten Formtechnologien, die eigens für diese fortschrittliche Glasrezeptur entwickelt wurden. 

Ihr Erfolg bei der Schaffung von 3D-Glas für die Unterhaltungselektronik und Fahrzeuge gibt Designern Hinweise darauf, dass Glas an ganz neuen Orten und in neuen Formen genutzt werden kann. 

Geschwungene intelligente Oberflächen, wie Säulen, Büromöbel, Küchengeräte und selbst Türknöpfe könnten bald allesamt ein makelloses interaktives Touch-Display aufweisen und die Art und Weise, wie Menschen sich mit der Welt um sie herum verbinden, von Grund auf revolutionieren.