In mehreren Kurzvideos teilen unsere Fachleute ihr Knowhow rund um das Wellenlängenmultiplexing. Die Mission: die beste Leistung aus jeder Glasfaser herauszuholen.
WDM-Basiswissen
Wavelength Division Multiplexing – für Netzbetreiber die Erste Wahl bei wachsender Bandbreitennachfrage. Hier erklären wir die grundlegenden Zusammenhänge dieser faszinierenden Technologie.
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Welchen Effekt hat WDM?
Herkömmliche Glasfaserverbindungen übertragen Informationen über dedizierte Lichtwellenleiter unter Einsatz von Laserlichtquellen. Diese verwenden ein breit gefächertes optisches Spektrum und werden oft auch als „graue“ Optik bezeichnet.
Wenn die Datenraten bzw. die Anzahl der Dienste für eine Verbindung steigen, könnte ein Provider entweder weitere Glasfasern hinzufügen – oder er setzt ganz auf die Vorteile des Wellenlängenmultiplexing: WDM erhöht die Kapazität einer Glasfaserverbindung, indem Lichtquellen mit einem bestimmten engen Frequenzbereich oder Wellenlängen für mehrere Dienste zum Einsatz kommen. Diese Quellen (Transceiver) werden auch als „farbige“ Optiken“ bezeichnet.
Die Nutzung ein und derselben Glasfaserverbindung für mehrere Dienste bedeutet natürlich eine enorme Einsparung gegenüber der kostspieligen Etablierung neuer Glasfaserstrecken..
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Wie genau funktioniert die WDM-Technologie?
Mehreren Übertragungskanälen werden unterschiedliche Wellenlängen zugewiesen. ‚Multiplex' bedeutet, diese dann auf einer einzigen Glasfaserverbindung parallel, also gekoppelt oder gemischt (multiplexed) zu übertragen. Am anderen Ende der Verbindung ‚de-multiplexen‘ (trennen, entwirren) die WDM-Filter die Signale für die jeweiligen Kanäle.
Es gibt verschiedene Filtertechnologien wie Dünnfilmfilter oder Arrayed Waveguides, aber ihre Funktion ist dieselbe: WDM-Multiplexer und -Demultiplexer kombinieren bzw. trennen verschiedene Wellenlängen (Farben) von Lichtsignalen auf einer gemeinsamen Glasfaserverbindung. Dieser Technologie kann die Kapazität begrenzter Glasfaserressourcen erheblich steigern.
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Welche Vorteile bietet WDM?
Zentrales Phänomen der vernetzten Welt: die zunehmende Auslastung der bestehenden Glasfaserinfrastruktur, da die steigende Nachfrage das verfügbare Angebot übersteigt. Die kontinuierliche Verbesserung der WDM-Technologie entschärft diese Problematik, da weniger Glasfasern für die Übertragung und den Empfang mehrerer Dienste benötigt werden.
Die Nutzung diverser Wellenlängenbereiche steigert die potenzielle Bandbreitenkapazität einer einzelnen Glasfaser. Drahtlose und drahtgebundene Netze nutzen die Vorteile von WDM ebenso wie Weitverkehrs- bzw. Metro-Netze, FTTH sowie Netze für mobiles Back- und Fronthaul.
Dass diese Netze immer weiter zusammenwachsen, macht die Nutzung von WDM noch lohnenswerter.
Die WDM-Videoakademie
Die WDM-Videoakademie
Arrayed Waveguide Grating (AWG)
Eine Einführung in das AWG-Verfahren zur Kopplung/Entkopplung der Wellenlänge per Multiplex (mux/demux).
Optisches Kanalprüfungsverfahren von Viavi
Ein optischer Spektrumanalysator zum Testen von DWDM-Systemen: der Optical Channel Checker (OCC-4056C) von Viavi.
Das Einmaleins des WDM
Optimal für Einsteiger – die Grundlagen des Wellenlängenmultiplexing.
Das elektromagnetische Spektrum
Eine Einführung in das Thema EM-Wellenspektrum: grundlegende Infos rund um Wellenlängen, Frequenzen, Kanäle und ihre Bedeutung für WDM.
Dünnschichtfilter-Grundlagen (TTF)
Thin Film Filter (TFF) stecken hinter einer der zwei Technologien zum Multiplexen und De-Multiplexen (mux/demux) von Wellenlängen – und eignen sich ideal für WDM-Filter.
Dichtes Wellenlängenmultiplexing (DWDM)
DWDM und die entsprechende Filtermethode kommen insbesondere im Netzaußenbereich (OSP) zum Einsatz.
Optischer Zeitbereichsreflektometer (OTDR) von Viavi
Die patentierte Wavescan®-Technologie steckt hinter dem Erfolg der Viavi-OTDRs. Sie dienen der Wartung und Analyse von Telekommunikationsnetzen und Kanälen.
Benötigen Sie Hilfe bei der Bereitstellung einer WDM-Lösung?
Für die bestmögliche Unterstützung nutzen Sie bitte das Kommentarfeld, um Ihr Anliegen zu Wellenlängenmanagement oder -bedarf in wenigen Stichworten zu beschreiben (z.B. CWDM- oder DWDM-Kanal-Anforderungen, bevorzugte Plattformen, allgemeine Beratung).
Vielen Dank!
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